Die Suche nach dem goldenen Tod

Die Suche nach dem goldenen Tod

Die Suche nach dem goldenen Tod

Sterkrade, im Mai des Jahres 1766. Das tägliche Leben ist durch harte Arbeit gekennzeichnet. Auf den Feldern, in den Bergwerken oder in der Stahlhütte gehen die Menschen ihrem Broterwerb nach. Die Verbindung zu den umliegenden Städten und Dörfern ist schlecht und erfordert schon einiges an Mühen, die ein Reisender auf sich zu nehmen hat. Dies zeigt uns Peter Kersken mit seinem neuen Werk.

Das verschwundene Tödlein

In dem hochadeligen Frauenkloster zu Sterkrade stellt die Seniorin Ludgera von Hiesfeld kleine Wachsfiguren her, die die lebenden an die Vergänglichkeit und den Tod erinnern soll. Diese kleinen Wachsfiguren, oder Tödlein genannt, verkauft sie seit Jahren an einen vorbeifahrenden Händler. Eines Tages wird eines dieser Tödlein allerdings versehentlich an den Händler verkauft. Es gehört der Äbtissin des Klosters. Der junge Jacob wird beauftragt, dem Händler hinterherzureisen, um das Tödlein wieder zu beschaffen. Da Jacob noch nie weiter als bis Duisburg oder Osterfeld gereist ist, beginnt für ihn eine spannende Reise, mit vielen Erfahrungen und interessanten Bekanntschaften, die ihn schlussendlich nach Berlin führt.

Fazit:

Peter Kersken´s neuer Roman “Die Suche nach dem goldenen Tod” führt den Leser wieder in die geschichtlichen Anfänge des Ruhrgebietes. Doch nicht nur Sterkrade, sondern auch viele andere Orte Deutschlands werden durch die Hauptfigur bereist. Hier trifft der junge Jacob auf Persönlichkeiten, die es tatsächlich gegeben hat. Somit ist dieser Roman nicht nur Fiktion, sondern auch wieder einmal mit historischen Fakten gespickt. Das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben und kann uneingeschränkt weiter empfohlen werden.

Das Lächeln der Fortuna

Das Lächeln der Fortuna

England im Jahr 1360! Der junge Robin of Waringham, Sohn eines Earl, muss nach dem Tod seines Vaters mit ansehen, wie die Besitztümer seiner Familie enteignet werden. Da er als Sohn eines Hochverräters besitzlos ist, muss er sich durch die harte und raue Welt im England des Mittelalters schlagen.

Ein langer Weg zurück

Robin verdingt sich als Stallknecht auf den ehemaligen Gütern seiner Familie und muss sich der Willkür des neuen Earls und seiner Familie aussetzen. Doch das Lächeln der Fortuna ist ihm hold. Er kämpft sich zurück in die Welt des Adels und findet sich bald am Königshof wieder. Seite an Seite mit dem Duke of Lancaster kämpft er für die Krone Englands und gelangt so in die Gunst des Königs zurück. Nach langen Kämpfen und der Suche nach der Liebe kommt es am Ende zum Aufeinandertreffen mit seinem alten Erzfeind Mortimer …

Fazit

Das Lächeln der Fortuna ist der Beginn einer Serie über die Familie des Earl of Waringham und dessen bedingungsloser Treue zu den Königen jener Zeit. Die Autorin mischt historisches mit Fiktion, trotzdem oder gerade deshalb ist es ein sehr gutes Buch mit geschichtlichem Hintergrund. Die Geschichte des Robin of Waringham zeigt anschaulich, wie verworren die Beziehungen am Königshof und seinem Gefolge zu diesen Zeiten gewesen ist. Ein wirklich gutes Buch von Rebecca Gable, die es auch in weiteren Büchern schafft, das Mittelalter auch weniger geschichtlich bewanderten Lesern näher zu bringen.

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Drei Personen, drei Träume, drei Lebensgeschichten. Ein Mädchen fährt mit ihren Eltern im Zug in Richtung Frankreich. Ein Jüngling will nicht Ingenieur werden und ein junger Mann bringt die Asche seines Vaters nach Hause. Diese drei Menschen mit den unterschiedlichen Zielen begegnen sich flüchtig und eher zufällig am Bahnhof in Zürich. Doch schnell führen ihre Wege in unterschiedliche Richtungen.

Lebensträume und die Wirklichkeit

Das Mädchen möchte gern Sängerin werden. Sie träumt von einer Gesangsausbildung in Paris. Doch schon bald muss sie erkennen, dass das Leben anders wird als sie sich vorgestellt hat. Der Jüngling, der kein Ingenieur werden will, studiert entgegen den Wünschen seines Vaters Atomphysik. Und in seinem Herzen möchte er die Welt ein bisschen besser machen. Der junge Mann, der die Asche seines Vaters nach Hause bringt, hat ein besonderes künstlerisches Talent, das er von seinem Vater zu haben scheint. Doch wofür nutzt er dieses?

Fazit:

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer ist die Erzählung von drei sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten, deren Weg sich ein einziges Mal im Leben kreuzt. Drei Menschen, drei Träume und doch kommt es anders als geplant. Die Geschichten dieser drei Menschen zeigt, was sich aus dem Leben entwickeln kann obwohl man seine Träume nicht verwirklicht. Ein sehr schönes Buch für kalte Herbstabende.

Die Säulen der Erde

Die Säulen der Erde

Die Säulen der Erde

England im Mittelalter. Der Kampf um die Krone Englands und der Kampf gegen den Klerus erschweren das Leben der Bürger. Politische Intrigen, Hungersnöte und der Kampf ums Überleben zeichnen dieses Bild zu dieser Zeit. Der Einfluss des europäischen Festlandes nimmt zu und die Feinde der englischen Krone schmieden unheilvolle Bündnisse.

Der Traum von der Kathedrale

Der junge Prior Philip träumt vom Frieden und der Erschaffung einer Kathedrale, die den Bürgern Schutz vor der Willkür des englischen Adels bieten soll. Gleichzeitig versucht der Baumeister Tom, dem Prior diesen Traum zu erfüllen. Doch der Bau zögert sich immer weiter heraus und bald glaubt niemand mehr an die Fertigstellung des Bauwerkes. Viele Intrigen und ein Kampf auf Leben und Tod rücken den Plan immer weiter in die Ferne. Doch die beiden geben nicht auf und setzen sich immer wieder Gefahren aus, damit ihr beider Traum irgendwann Wirklichkeit wird.

Fazit:

Die Säulen der Erde gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ken Follett zeigt ein sehr genaues Bild der damaligen Verhältnisse und die Geschichte um die Familie von Tom und dem Kampf von Philip als Prior von Kingsbridge dienen als roter Faden in diesem Roman. Mittlerweile ist auch die Verfilmung des Romans ein riesiger Erfolg geworden und kann annähernd mit dem Buch mithalten. Das Buch war für mich der Türöffner zu großartigen Büchern, die zu dieser Zeit in England spielen. Dieses Buch ist immer noch eine absolute Kaufempfehlung.

Das große Los

Das große Los

Der große Geldsegen. Ein Gewinn von mehreren hunderttausend Euro. Wer träumt nicht davon? Doch was fängt man mit dem vielen Geld an? Welche Träume erfüllt man sich? Die einen geben das Geld mit vollen Händen aus! Sie kündigen ihre Jobs und versuchen mit dem Geld ihr Leben neu zu gestalten. Andere wiederum denken in kleineren Dimensionen und gönnen sich ein Eigenheim, sparen den Rest und leben so weiter wie bisher. Das große Los oder “Wie ich beii Günther Jauch eine halbe Million Euro gewann und einfach losfuhr” beschreibt wie sich die Autorin mit dem Gewinn einen Traum erfüllte.

500.000 Euro Gewinn bei Wer wird Millionär

Als Meike Winnemuth das Studio verließ konnte sie es noch gar nicht richtig fassen. Sie hatte soeben 500.000 Euro bei Wer wird Millionär gewonnen. Bei der 500.000 Euro Frage war sie auf die Hilfe des Einzeljokers aus dem Publikum angewiesen, der ihr die richtige Antwort gab. Und jetzt? Was sollte sie jetzt tun? Meike nahm sich einen Zettel und schrieb 12 Städte auf, in denen sie gern einmal eine Zeit lang leben möchte. Dann recherchierte sie ein wenig im Internet und schon bald war klar, das sie die nächsten 12 Monate die Welt bereisen würde und jeden Monat in einer anderen Stadt leben würde. Und das nicht in Hotels sondern in normalen Wohnungen die über das Internet buchbar waren.

So verbrachte Sie ein ganzes Jahr fernab Ihrer deutschen Heimat in Städten wie Sydney, Buenos Aires, Mumbai, Shanghai, Honululu, San Francisco, London, Kopenhagen, Barcelona, Tel Aviv, Addis Abeba und Havanna. Aus diesen 12 Städten schrieb sie pro Monat einen Brief an ihr nahestehende Personen, in denen sie aus ihrem Alltag berichtet aber auch von ihren Gefühlen, bei denen sich Höhen und Tiefen abwechseln, berichtet. Schlussendlich erkennt sie, das sie den Gewinn gar nicht benötigt hätte um sich diesen Traum zu erfüllen.

Fazit:

Das große Los ist ein wirklich schön geschriebenes Buch über die Eindrücke eines Lebens in fremden Städten. Die Autorin berichtet von ihren Erfahrungen, die ein solches Leben mit sich bringen. Einige der Briefe im Laufe des Jahres beinhalten viele persönliche Sinnkrisen, der sich Meike Winnemuth in diesen Briefen stellt und in denen sie wirklich viel über ihr innerstes preisgibt. Wer erwartet, dass dieses Buch ein Reiseführer durch die aufgezählten Städte ist, liegt leider falsch. Es ist ein sehr persönliches schildern einer Reise, die der Autorin sehr viel Kraft abverlangt aber auch sehr viel schönes für sie bereitgehalten hat. Ein wirklich sehr schönes Buch das am Ende zeigt, das die Möglichkeiten, die einem das Leben bietet, nicht unbedingt immer vom finanziellen abhängig sind. Und es zeigt, das man offen auf die Menschen zugehen und offen für Neues sein sollte.

Mord im Herbst

Mord im Herbst

Er ist wieder da. Kurt Wallander, der störrische und meist auch etwas mürrische Polizist aus Ystad. Zusammen mit seinem Team um Tochter Linda begibt sich Wallander diesmal in die Vergangenheit. Der Mord, den es aufzuklären gilt, scheint schon Jahrzehnte zurück zu liegen. Doch auch diesmal zieht der Kommissar die richtigen Schlussfolgerungen.

Eine skelettierte Hand

Wallander möchte sich auf seine alten Tage einen Traum erfüllen. Der Traum von einem Haus am Meer. Martinsson, ein Kollege auf dem Polizeirevier von Ystad, bietet ihm einen abgelegenen Hof an, der einmal im Besitz seiner Familie war.

Doch die Besichtigung verläuft nicht so, wie es Wallander gern gehbat hätte. Im Hof stolpert er über etwas am Boden und als er nachschaut, entdeckt er eine skelletierte Hand die aus dem Boden zu kommen scheint. Schon bald graben die Spezialisten der Polizei von Ystad auf dem Hof eine Leiche aus. Oder besser gesagt das Skelett einer weiblichen Leiche, denn außer Knochen ist nichts mehr zu finden. Doch wer war die Tote? Als dann noch eine zweite Leiche auftaucht wird der Fall immer undurchsichtiger!

Fazit:

Nach Henning Mankell bleibt dies der letzte Fall für Kurt Wallander. Diese Kurzgeschichte ist schon vor Jahren geschrieben worden. Der Fall ist zeitlich vor den letzten Fällen angesiedelt. Leider kann die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Mord im Herbst ist leider nicht annähernd so gut wie die anderen Folgen um das kleine Örtchen Ystad in Schweden. Selbst für Wallander-Fans ist diese Buch keine Kaufempfehlung. Leider!