Bob, der Streuner

Bob, der Streuner

In Deutschland teilen fast 55 Prozent der Menschen ihren Haushalt mit einem Tier. Ob Hund, Katze, Vögel oder andere Arten, Tiere sind für den Menschen sehr wichtig geworden. Vor allem Alleinlebende teilen sich gern ihr Heim mit einem tierischen Begleiter. Und das ist nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen Ländern auf der Welt ebenso.

Ein neuer Freund

James Bowen hat es in seinem Leben nicht immer leicht gehabt. Er lebte auf der Straße und Drogen gehören zu seinem Alltag. Als Straßenmusiker in London schafft er es gerade einmal so, sich selbst von seiner Musik zu ernähren.

Doch eines Tages tritt ein roter Kater in sein Leben. Eines abends sitzt er in seinem Hausflur, abgemagert und völlig lethargisch. Da James schon in seiner Kindheit Katzen hatte beschließt er, den Kater aufzupäppeln um ihn dann wieder in die Freiheit zu entlassen. Doch daraus wird nichts. Bob ist seinem Helfer scheinbar so dankbar, dass die beiden ein unzertrennliches Team werden. Und mit Hilfe des Katers schafft es James schließlich, von den Drogen loszukommen und sein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken.

Fazit:

Bob, der Streuner erzählt die Lebensgeschichte von James Bowen und seinem Kater. Die beiden werden zu einem unzertrennlichen Paar, das es auf den Londoner Straßen zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Das Buch erzählt nicht nur die Geschichte der beiden, sondern zeugt auch sehr von der Liebe zwischen Mensch und Tier. Durch Bob lernt James wieder Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur für sich, sondern auch für den Kater. Ein wirklich sehr schön zu lesendes Buch, nicht nur für Katzenfreunde. Zusätzlich möchte ich hier noch auf Youtube verweisen. Dieser Link führt euch zu einem von vielen Videos, die die beiden in London zeigen. Denn dies ist eine wahre Geschichte. Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter.

Neger, Neger, Schornsteinfeger

Neger, Neger, Schornsteinfeger

Im Jahr 1926 ist in Deutschland noch nichts von der bevorstehenden Herrschaft der Nazis zu spüren. Die Weimarer Republik ist durch hohe Inflation und Arbeitslosigkeit gekennzeichnet und in den Straßen ist Unruhe zu spüren. In diesem Jahr wird Hans J. Massaquoi geboren, Sohn einer Deutschen  und eines schwarzen Vaters, der Sohn des liberianischen Generalkonsuls ist. Doch plötzlich verlässt der Vater mit seinen Eltern das Land und Hans ist mit seiner Mutter auf sich allein gestellt. Das allein wäre nicht so schlimm, aber dann kamen die Nazis an die Macht …

Kleiner Junge mit großen Träumen

Hans wächst als kleiner Junge in einem Arbeiterviertel in Hamburg auf. Die Mutter muss den Lebensunterhalt bestreiten und Hans ist bei den Nachbarn sehr beliebt. Doch etwas ist anders. Hans ist schwarz und mit zunehmender Herrschaft der Nazis bekommt er dies auch zu spüren. Er wäre kein richtiger Deutscher und auch sein Wunsch, wie die vieler anderer Jungen auch in die Hitlerjugend zu kommen, erfüllt sich aufgrund seiner Hautfarbe nicht. Hans spürt schnell, dass er anders ist und das er sich hart durchkämpfen muss. Sein Talent zum Boxen hilft ihm dabei, sich Respekt zu verschaffen. Trotzdem wird das Leben für ihn und seine Mutter zum Spießrutenlauf.

Fazit:

Auch wenn das Buch nicht neu ist wollte ich es doch einmal rezensieren, da mich die Geschichte des kleinen Hans sehr beeindruckt hat. “Neger, Neger, Schornsteinfeger” erzählt nicht nur die Geschichte von Hans sondern auch von seiner Liebe zu seiner Mutter, die wie eine Löwin für ihren kämpft. In der Verfilmung zu diesem Buch spielt Veronica Ferres diese Rolle. Ein wirklich lesenswertes Buch aber auch ein toller Film. Beides kann ich nur wärmstens empfehlen.

 

Jack Welch – Was zaehlt

Was zaehlt

Jack Welch – Was zählt

Er ist einer der größten Unternehmenslenker der amerikanischen Geschichte. Jack Welch hat sich aus einfachen Verhältnissen zum CEO von Generel Electric, einem der größten Mischkonzerne der Welt, hochgearbeitet.

Wie aus einem mittelmäßigem Eishockeyspieler der mächtigste Mann der US-Wirtschaft wurde!

Jack Welch wuchs in Salem, im US-Bundesstaat Massachussets, auf. Er war in der Schule kein Überflieger, aber ein sehr zielstrebiges Kind. Er wusste früh, dass er aus seinem Leben etwas machen wollte. Als zweiter Spielführer der Eishockey-Schulmannschaft konnte er bereits früh Verantwortung übernehmen. Weiterlesen

Winter im Sommer – Frühling im Herbst

Winter-im-Sommer---Fruehling-im-Herbst

Winter im Sommer – Frühling im Herbst

Seit dem 23. März 2012 heißt der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland Joachim Gauck. Diese Biographie mit dem Untertitel Erinnerungen ist vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten erschienen.

Die Biographie Winter im Sommer – Frühling im Herbst schildert, unter welchen Umständen Joachim Gauck in der DDR aufgewachsen ist, wie er seinen Beruf als Pastor in der Freiheitsbewegung der DDR nutzte und wie er dann nach der Wende zum Beauftragten einer Behörde wurde, die wir alle als Gauck-Behörde kennen. Diese Behörde verwaltete die alten Stasi-Akten.

In diesem Buch erfahren wir viel über den Menschen Joachim Gauck, seine Familie und sein Leben vor und nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Er war einer der ersten Abgeordneten im freien Parlament der DDR und übernahm auch damit schon sehr viel politische Verantwortung.
Der für mich interessanteste Teil des Buches beschreibt allerdings die Verhältnisse, unter denen damals die Gauck-Behörde aufgebaut wurde.

Wer Biographien eines Politikers mag, die nicht allzu politisch sind, sollte sich dieses Buch kaufen.