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Drei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können. Drei Leben, die auf Lügen aufgebaut sind. Und ein Vater, der seine Kinder ihrem Schicksal überlässt um sein Leben zu leben.

Martin Friedland ist katholischer Pfarrer. Warum er das ist, weiss er selbst nicht. Er ist nicht besonders gläubig und andere Menschen sind ihm eigentlich egal. Er hat nämlich Angst vor Menschen.

Eric, sein Halbbruder, ist in der Finanzbranche tätig. Er lebt gut, veruntreut aber Unternehmensgelder und versucht dies zu vertuschen. Sein Leben ist ein einziges Lügengebilde, für seine Frau und seine Tochter interessiert er sich nicht.

Iwan ist Eric´s Zwillingsbruder. Er handelt mit Kunst und ist auf diesem Gebiet mäßig erfolgreich. Er hat kaum Kontakt zu seinen Brüdern.

Das Schicksal nimmt eines Tages seinen Lauf, als die drei Brüder mit ihrem Vater eine Hypnose-Show besuchen. Nach dieser Veranstaltung verlässt ihr Vater plötzlich ihr Leben und widmet sich dem Schreiben von Büchern. Auch das Leben der Kinder nimmt keinen guten Lauf und irgendwann können sie nicht mehr aus ihrem Leben ausbrechen und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Fazit:

F ist ein Psycho-Roman der die Abgründe menschlichen Handelns aufzeigt. Der Autor schreibt das Buch aus den Blickwinkeln der jeweiligen Figuren, die sich an einem bestimmten Punkt im Leben schicksalhaft treffen. Leider ist das Buch anfangs schwer nachvollziehbar und man kommt nur langsam in der Geschichte an. Ich müsste das Buch kein zweites mal lesen.