Arrivederci, Roma

Arrivederci, Roma!

Familie Ulrich ist mittlerweile in Rom und bei den Römern angekommen. Doch irgendwie fehlt noch etwas. Richtig, es gibt ja auch noch andere Regionen Italiens, die Stefan noch nicht gesehen hat. Es gibt nämlich 17 davon. 17 Regionen, die Stefan teils allein, teils mit seiner Familie bereist. Von Südtirol bis nach Sizilien, die Reise führt durch ganz Italien. Und am Ende steht ein Abschied bevor, ein Abschied aus Italien. Denn Stefan erfährt, dass seine Zeitung ihn als Korrespondenten nach Paris schicken wird. So heisst es irgendwann: Arrivederci, Roma!

Aber bis dahin hat Stefan noch viel zu berichten, vom Besuch eines Fussballspieles der Roma bis hin zur Berichterstattung aus einem Erdbebengebiet. Auch diesmal spielen wieder seine Frau Antonia, die Kinder Bernadette und Nicholas sowie die Meerschweinchenfamilie um Jakob Brödler eine wichtige Rolle.

Fazit:

Auch diesmal nimmt uns der Autor wieder auf seine Weise mit in sein Italien und auf die Reise. Mam merkt sofort, wie viel ihm an Italien liegt und wie sehr er die Lebensweise zu schätzen gelernt hat. Gleichzeitig nimmt er auch einige Dinge kritisch, aber augenzwinkernd unter die Lupe. Arrivederci, Roma liest sich wie ein Urlaubsführer, der die Schönheiten eines Landes auch in eher abgeschiedenen Ecken zeigt. Das erste Werk, Quattro Stagioni, hat mir aber hier ein bisschen besser gefallen da man mehr von der italienischen Mentalität und der Lebensweise erfährt. Trotzdem würde ich dieses Buch wieder lesen.

Quattro Stagioni

Quattro Stagioni

Quattro Stagioni

Rom – epochale Geschichte, antike Bauwerke und La Dolce Vita. Die Hauptstadt Italiens beherbergt viele Schätze, vom alten Kollosseum bis zu kleinen Kirchen und sogar der kleinste Staat der Welt ist hier zu Hause. Der Vatikanstaat mit seinem Petersdom, der viele Gläubiger weltweit magnetisch anzieht. Das Leben in Rom verbindet man aber auch mit viel Kriminalität, protzenden Staatsmännern und gutem Essen, nicht nur der gleichnamigen Pizza Quattro Stagioni.

Der Traum von Rom

Stefan Ulrich ist seit Kindheitstagen Italien-Fan. Als er als junger Student dann auch noch seine Liebe zu Rom entdeckt steht für ihn fest, das er in dieser Stadt einmal leben möchte. Dieser Traum erfüllt sich, als er das Angebot bekommt als Italienkorrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Rom zu arbeiten. Seine Frau Antonia teilt seine Begeisterung und gibt für ihn vorübergehend ihren Beruf als Richterin auf. Und so ziehen die beiden mit ihren Kindern Bernadette und Nicholas in die italienische Hauptstadt.

Der ganz normale Wahnsinn

Direkt nach ihrer Ankunft erlebt die Familie, dass das Leben in Rom anderen Gesetzen gehorcht als sie es aus Deutschland kennen. Die Wohnung entpuppt sich als Ruine, die Behörden treiben sie in den Wahnsinn und profane Dinge wie ein Telefon- und Internetanschluss sind nicht so einfach zu bekommen. Aber ganz allmählich werden die vier heimisch und lernen Land und Leute kennen und lieben. Besonders Hausmeister Filippo und seine Frau helfen der Familie und stehen in allen Notlagen für sie zur Verfügung.

Fazit:

Das erste Buch von Stefan Ulrich beschreibt sein erstes Jahr in Rom. Es ist mit viel liebe zum Detail geschrieben. Ich habe sehr schnell gemerkt, das ihm die Stadt sehr ans Herz gewachsen ist, in Quattro Stagioni aber auch die nicht so schönen Seiten seiner Stadt mit einem Augenzwinkern aber auch sehr kritisch beschrieben werden. Dieses Buch musste ich lesen, da das aktuelle Buch Bonjour la France mich mit auf die Reise der Familie Ulrich genommen hat und es mir wirklich Spass gemacht hat zu erfahren wie das Leben in einer fremden Stadt sein kann. Für mich ist auch dieses Buch absolut lesenswert.

 

Bonjour la France

Bonjour la France

Bonjour la France

Frankreich! Ein Land der Schlösser, des Weinanbaus und der Kultur. Paris, eine der schönsten Städte Europas, mit vielen Museen, teuren Restaurants und Designergeschäften aber auch mit Vorstädten in denen Einwanderer und Arbeitslosigkeit das Straßenbild prägen. Wer hier Fuß fassen möchte muss sich schon dem Leben und der Lebensart der Franzosen anpassen. Bonjour la France!

Ein Umzug steht bevor

Stefan Ulrich ist Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Als Auslandskorrespondent ist er schon einige Zeit mit seiner Familie in Rom. Doch dann soll er nach Paris versetzt werden. Mitsamt seiner Frau, den Kindern und den Haustieren begibt er sich auf das Abenteuer Paris. Sein französischer Wortschatz ist nicht sehr groß und auch die Kinder sind anfangs wenig begeistert davon, Rom zu verlassen. Doch dann beginnt die Familie, die Stadt der Liebe mit allen Problemen zu akzeptieren und die Lebensart der Franzosen zu verstehen.

Fazit:

Bonjour la France ist eine Liebeserklärung an die Lebensart der Franzosen. Stefan Ulrich zeigt uns auf witzige Art und Weise, mit welchen Problemen er und seine Familie zu kämpfen hatten und wie sie sich sehr schnell in die Gesellschaft eingefügt haben. Mit viel Wortwitz und Charme ist Bonjour la France aber ebenso als Stadtführer zu nutzen. Stefan Ulrich zeigt uns die schönen Plätze innerhalb der Stadt, die es bei dem nächsten Paristrip zu besuchen gilt. Ich kann dieses Buch guten Gewissens empfehlen und auch hier stelle ich wieder einmal fest – Lesen bildet!