Er ist wieder da

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Er erwacht in einem kleinen Park mitten im Berlin des 21. Jahrhunderts. Er schaut sich um und weiß nicht wo er sich befindet. Wer ist dieser Mann?
Es ist Adolf Hitler, der im Sommer 2011 plötzlich wieder auftaucht. Und er merkt schnell, dass sich in den letzten 66 Jahren einiges verändert hat.
Adolf Hitler muss sich in einem Land zurechtfinden, das er einst gut kannte – jetzt aber irgendwie völlig aus dem Ruder gelaufen ist und sich nicht so darstellt wie er es kennt.
Die Art und Weise, wie er sich zurecht finden muss, ist sehr unterhaltsam. Er wird zu einer Kultfigur des Comedy, da ihn alle für einen überragenden Parodisten halten.

Zum Glück ist das ganze reine Phantasie, denn es macht einem ganz schön Angst sich vorzustellen, dass dieser Mann wieder auftaucht und alles ins Lächerliche zieht.
Der Roman ist eine Satire, die sich anfangs gut liest. Nach einiger Zeit wird das Buch allerdings langatmig, vor allem wenn A. H. Vergleiche mit früheren Situationen heranzieht. Ich fand das Buch allerdings trotzdem gut, nur müsste ich es nicht unbedingt ein zweites Mal lesen.