Tod an der Ruhr

Tod an der Ruhr

Tod an der Ruhr

Das Ruhrgebiet befindet sich seit Jahren im Wandel vom Industriestandort hin zum Dienstleistungszentrum. Vor 150 Jahren war das Ruhrgebiet geprägt von Bergwerken und Stahlproduzenten. Riesige Schornsteine, große Gasometer und unzählige Halden zierten  das Bild des Ruhrgebietes. Aber auch das Leben der Menschen im Ruhrgebiet war anders. Große Städte, wie wir sie heute kennen, gab es damals wenige. Stadtteile, die heute selbstverständlich zusammengehören und eine große Stadt bilden, waren damals noch eigenständige Gemeinden. So wie Sterkrade, heutiger Stadtteil von Oberhausen.

Ein Mord erschüttert Sterkrade

Während die Cholera durch das Ruhrgebiet zieht geschieht mitten in Sterkrade ein Mord. Julius Terfurth, Hüttenarbeiter in der Gutehoffnungshütte, wird Tod auf dem Postweg gefunden. Damit beginnt die Suche nach dem Mörder in einer Gemeinde, in der ansonsten gerade einmal eine Schlägerei oder ein kleinerer Diebstahl für Unmut sorgen. Martin Grottkamp, der Polizeidiener von Sterkrade, macht sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät dabei in einen Sog aus Hass, Erpressung, Lohnhurerei und unzüchtigen Verhältnissen.

Fazit:

Tod an der Ruhr ist ein Kriminalroman, der wie eine Zeitreise durch das Sterkrade Mitte des 19. Jahrhunderts führt. Peter Kersken schafft es, ein sehr anschauliches Bild der damaligen Lebensweise zu zeigen. Darüberhinaus ist der Krimi spannend und das Ende ein wenig überraschend. Nicht nur für Oberhausener, sondern vor allem für historisch Interessierte aber auch für Freunde eines gut geschriebenen Krimis ist Tod an der Ruhr eine spannende Lektüre und von mir daher eine Kaufempfehlung.

4 Gedanken zu “Tod an der Ruhr

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  2. Pingback: Im Schatten der Zeche - Lesen-bildet

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